Geschichte

Von der Pelzmanufaktur zum Concept Store

Im Jahre 1937 arbeitete Karl Leger in Karlsbad im ehemaligen Sudetenland als Kürschner. Mit gerade einmal 24 Jahren hatte er bereits 13 Mitarbeiter in seinem Unternehmen angestellt. Nach gerade einmal 2 Jahren musste Karl Leger als Soldat in den Krieg ziehen und seine noch so junge Firma von heute auf morgen hinter sich lassen. Nach dem Krieg kehrte er nach Karlsbad zurück und wurde dort aus seiner Heimat vertrieben. Während des Krieges lernte er den Schwetzinger Hotelier Hans Ruffler kennen, welcher ihm empfahl, sich in Schwetzingen niederzulassen, da es hier keinen ansässigen Kürschnermeister gab. Mit dem Nötigsten machte er sich Ende 1945 über Oberfranken auf den Weg in das kurfürstliche Schwetzingen. In der Carl-Theodor-Straße hat er im Januar 1946 die passende Immobilie für seine Kürschnerarbeiten gefunden.

Anfang der 60er Jahre kaufte Karl Leger das Haus und baute dieses zum ersten Mal um. Er nahm fortan auch das Obergeschoss mit zu seinem Ladengeschäft. So konnte sich die Familie Leger kompetenter und breiter in ihrem Sortiment aufstellen. In den Folgejahren begeisterte der Kürschnermeister Karl Leger, allen bekannt als Charly, seine Kundinnen und Kunden mit den ausgefallensten Einzelstücken weit über die Grenzen von Schwetzingen hinaus.

Durch einen weiteren großen Umbau Anfang der 70er Jahre und dem Anbau eines weiteren Hauses war das Pelzhaus Leger nun auch in der Lage ein ganzes Stockwerk für die Konservierung von Kundenpelzen, sowie 2 weitere Stockwerke für Pelznäherinnen und Kürschner einzusetzen, sodass nun knapp 20 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig waren. Sensationelle Modenschauen in den Räumlichkeiten des Schwetzinger Schlosses genossen großes Ansehen und ließen die Familie Leger über mehrere Jahrzehnte die Nummer Eins in der Region sein.

 

44 Jahre wurde das Unternehmen von der Familie Leger geführt, bis sie es schließlich am 08.01.1990 an das Ehepaar Gabriele und Gerhard Winkels verkauft wurde. Das aus Berlin stammenden Ehepaar führte das Pelzhaus Leger wie gewohnt weiter. Allerdings mit einer kleinen, entscheidenden Änderung. Von nun an fanden namenhafte Designer aus aller Welt Ihren Weg in die Spargelstadt nach Schwetzingen. Marken wie Armani, Aigner, Bogner oder Versace gehörten ab sofort zum neuen Sortiment. Im Zuge dessen wurde aus dem einzigen Pelzhaus ein Modehaus und somit war das Modehaus Leger geboren. Mode im Erdgeschoss auf ca. 80 Quadratmeter, Pelze und Leder im Obergeschoss auf 40 Quadratmeter sollte die Devise des Kürschnermeisters Gerhard Winkels und seiner Frau Gabriele sein.

1992 wurde das gesamte Geschäft renoviert und vergrößert. Die Auswahl an Pelzen und Leder ging kontinuierlich zurück und somit verschwanden Pelz und Leder nach und nach aus dem Sortiment.

Genau 26 Jahre prägte die Familie Winkels den Modehandel in Schwetzingen, bis Sie schließlich, wie schon Ihre Vorgänger, das Familienunternehmen in neue Hände gaben. Am 01.02.2016 übernahm das junge Ehepaar Ines und Jérôme Schramm die Zügel. Die Modedesignerin und der Textilbetriebswirt schlossen das Geschäft zunächst für 6 Wochen und eröffneten schließlich am 10.03.2016 einen nagelneuen, kernsanierten Store welcher nun auf 250 Quadratmeter Ladenfläche vergrößert wurde und aufgrund des neuen Konzepts auf den Namen „Leger Concept“ umbenannt wurde.

Seit 2016 bietet das Ehepaar Großstadtflair in Ihrem Geschäft in Schwetzingen. Neben Damenmode finden die Kunden nun auch Lifestyleartikel wie Bücher, Wohnaccessoires, Schmuck und Kerzen bei Leger Concept.

Wir freuen uns auf Sie!

Kontaktieren Sie uns jederzeit oder schauen Sie direkt in unserem Store vorbei.